Beschreibung
Zu den großen handwerklichen Herausforderungen des Klingenschmiedens zählt das Fertigen und Bearbeiten einer Messerklinge aus Damaszenerstahl. Einer, der diese Herausforderung gern und mit Begeisterung annimmt, ist der Schmied Uli Hennicke, Gründer der Hohenmoorer Messermanufaktur im niedersächsischen Asendorf. Stolze 240 Lagen Damaststahl fügt er mit der Kraft seines Schmiedehammers zu einem Stück zusammen und erschafft dabei eine ebenso unverbrüchliche wie kunstvolle Verbindung. Schichtweise erweckt der Schmied so die Klinge dieses Kochmessers nach japanischem Vorbild zum Leben, die viele, viele Hammerschläge später sorgfältig von Hand geschliffen und abschließend geätzt wird, um das für Damaszenerstahl typische, übrigens bei jedem neuen Messer etwas anders ausfallende und somit einzigartige Muster noch deutlicher hervorzubringen. Für den Griff dieses Santoku-Messers verwenden die Schaffenden in der Hohenmoorer Messermanufaktur über 2.000 Jahre altes Mooreichenholz, das zum Oberflächenschutz – sowie um seine ausgeprägte Maserung zu betonen – mehrfach mit Hartöl behandelt wird. Eine Kopfplatte aus Messing fixiert den Erl, der vollständig im Griff des Messers verborgen liegt. Mit dem balligen Anschliff der Klinge ist es das perfekte Universalmesser zum Schneiden von Gemüse, Kräutern, Fleisch und Fisch. Denn was in der westlichen Küche das Kochmesser, ist in der japanischen Küchentradition das Santoku.
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