Beschreibung
Wenn Gegenstände sprechen könnten, wüssten diese Gemüsemesser spannende Geschichten zu erzählen. Zum Beispiel wie sie vor bald 90 Jahren in ihr gut geschütztes Versteck gelangt sind – oder auch, durch welchen schönen Zufall sie unlängst wieder zutage befördert wurden. Das Abenteuer dieser „Schätze aus der Not“ nahm seinen Anfang in den 1940er Jahren, als Günter Herder, damaliger Inhaber der Windmühlenmesser-Manufactur Herder in Solingen-Ohligs, und sein Lagerist Fritz Henkels in großer Zahl fertig produzierte Gemüsemesser in Kisten verpackten und einlagerten. Um die Utensilien vor unbefugtem Zugriff zu bewahren, wurden die gut verschlossenen Schatzkisten auf dem Grundstück des Unternehmens vergraben.So war mit dem Beginn des Wiederaufbaus nach 1945 ein Grundstock an Material vorhanden, mit dem die Fertigung und der Verkauf von Besteck und Messern wieder in Gang gebracht und die Windmühlenmesser-Manufactur zu neuem Leben erweckt werden konnte.
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